Logo We Manage

0,5 % IT-Quote bei 20 Mio € Umsatz: Cloud-Hosting für KRUU

KRUU ist der größte mobile Fotoboxen-Vermieter der Welt — mit über 100 Mitarbeitern, 5.000 Fotoboxen in Rotation und einem Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro. We Manage ist seit Tag eins als technischer Partner an Bord: Multi-Cloud-Architektur, 24/7-Operations und IT-Kosten unter 0,5 % vom Umsatz — über zwei Kontinente, 11+ Länder und 10 Jahre.

Die Eckdaten im Überblick

< 0,5 %

IT-Kosten vom Jahresumsatz — We Manage inklusive, bei rund 20 Mio € Umsatz.

99,99 %

Server-Uptime — gemessen mit Sentry und Hyperping, auch zur Hochzeitssaison mit bis zu 800 Fotoboxen pro Tag im Versand.

5.000

Fotoboxen in Rotation, verteilt auf 2 Kontinente und 11+ Länder.

10 Jahre

Partnerschaft mit We Manage — von der ersten Fotobox bis zur Internationalisierung in die USA.

"An Andy und seinem Team gefällt mir der Fokus auf die beste Lösung – für uns als Kunden. Auch wenn es mal weniger Umsatz für We Manage bedeutet. So etwas kenne ich von anderen Dienstleistern nicht.
Ich kann We Manage wärmstens empfehlen!"

Bild von Philipp Schreiber von KRUU.com
Philipp Schreiber
Founder & CEO, KRUU GmbH
Illustration: Unser Team

Von Heilbronn in die USA

KRUU & We Manage verbindet eine lange Geschichte, die im Heilbronner Nachtleben zwischen Andreas Lehr und KRUU-Gründer Philipp Schreiber begann. Aus einer Website, über die man Fotoboxen mieten konnte (obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch gar keine gab), ist heute das größte mobile Fotoboxen-Unternehmen der Welt geworden.

KRUU brauchte von Anfang an eine richtige Serverinfrastruktur, Redundanz und optimales Hosting — wir haben gemeinsam von USB-Sticks über Fulfillment-Server bis zur internationalen Cloud-Infrastruktur skaliert.

3 Herausforderungen, die wir gemeinsam gelöst haben

Saisonales Geschäft, hohe Verfügbarkeitsanforderungen, internationale Skalierung — KRUU bewegt sich in einem Spannungsfeld, das eine maßgeschneiderte Infrastruktur verlangt.

Saisonale Schwankungen

Im Frühjahr brummt das Hochzeitsgeschäft, im Winter herrscht Flaute. Overprovisioning auf AWS-Niveau treibt die Kosten in die Höhe — wir setzen auf Cloud-Anbieter, die nach durchschnittlicher statt maximaler Kapazität abrechnen.

Zuverlässige Infrastruktur

In der Hochsaison bedeutet jeder Ausfall, dass tausende Hochzeiten und Events ohne Fotobox dastehen. KRUU ist eine gut geölte Maschine, in der ein Zahnrad ins nächste greift — Stillstand ist keine Option.

DevOps: make or buy?

Ein eigenes 24/7-DevOps-Team kostet drei Mitarbeiter, Schichtmodelle und Sonderzahlungen. Für ein Unternehmen wie KRUU war klar: Lieber einen erfahrenen Partner einbinden — flexibel, kosteneffizient, jederzeit verfügbar.

Unser Ansatz: Multi-Cloud statt Hyperscaler

Anstatt blind auf AWS zu vertrauen, haben wir für KRUU eine maßgeschneiderte Cloud-Architektur entwickelt — verteilt auf mehrere Anbieter, jeder für seinen Use-Case ausgewählt.

Digital Ocean

Cloudserver für den US-Markt — aus dem Warehouse in Michigan werden die gesamten Vereinigten Staaten beliefert.

Hetzner

Cloudserver für das Ticketing-System und Development-Umgebungen — kosteneffizienter deutscher Anbieter.

Gridscale

Cloudserver für die Hauptapplikation und S3-Storage — Abrechnung nach durchschnittlicher Kapazität, ideal für saisonale Lasten.

Fulfillment-Server

KRUU-eigene Server in den Lagerstandorten USA und Deutschland — für den operativen Retouren- und Versandprozess.

Bei was hilft We Manage?

Der Tech-Stack im Überblick

Hosting: Digital Ocean, Hetzner, Gridscale + KRUU-Fulfillment
OS: Ubuntu LTS
CDN: Cloudflare

Wir nutzen konsequent Ansible zur Automatisierung der Server-Konfiguration.

Sowohl das Symfony-Backend, das Zammad-Ticketing als auch das GitLab-Hosting bieten wir auch eigenständig als Managed Service für andere Kunden an — auf Basis unserer Managed Cloud Server.

Technologien

  • nginx

  • PHP

  • Symfony

  • NodeJS

  • pm2

  • Docker

  • ClickHouse

Anwendungen

Illustration: Team-Building

Strategien für jede Wachstumsphase

Am Anfang lief alles per Hand: Fotoboxen manuell konfiguriert, Bilder per USB-Stick verschickt. Mit wachsendem Geschäft folgte die Automatisierung — heute steuern lokale Systeme alles von der Gerätekonfiguration bis zum Bild-Upload, vollautomatisch.

Vom deutschen Markt ging die Reise nach Österreich, Frankreich, Westeuropa und schließlich in die USA. Aus dem US-Warehouse in Michigan bedient KRUU heute den gesamten amerikanischen Markt — mit derselben Plattform, die in Deutschland läuft. We Manage betreut dabei nicht nur die Cloud-Server, sondern auch die Fulfillment-Server vor Ort in den Logistikzentren.

Die Ergebnisse aus 10 Jahren Arbeit

We Manage war von Anfang an als Partner für Strategie und proaktive Umsetzung für die KRUU-IT dabei. Die Erfolge können sich sehen lassen.

Erfolgreiche Internationalisierung

KRUU operiert heute auf zwei Kontinenten — in 11+ Ländern weltweit, mit konsistenter Plattform und automatisierten Abläufen.

Cloudkosten unter 0,5 %

Sämtliche IT-Kosten — We Manage-Gebühren inklusive — machen weniger als 0,5 % des Jahresumsatzes von rund 20 Millionen Euro aus.

99,99 % Server-Uptime

Eine flexible, hochzuverlässige Cloudinfrastruktur — die auch zur Hochsaison mit 800 Fotoboxen-Versendungen pro Tag standhält. Kontinuierlich gemessen mit Sentry und Hyperping.

Die ganze KRUU-Story als PDF

10 Jahre Partnerschaft, 0,5 % IT-Quote, Multi-Cloud auf zwei Kontinenten — in voller Tiefe und mit allen Zahlen.

  • Wie wir KRUU aus dem klassischen AWS-Mainstream herausgeholt haben
  • Welche Cloud-Provider wir für welche Use Cases wählen — und warum
  • Wie 24/7-Operations ohne internes Team funktionieren

Fazit

Mit Multi-Cloud-Architektur, 24/7-Operations und einer Partnerschaft, die seit zehn Jahren auf Augenhöhe funktioniert, ist KRUU für die nächste Wachstumsphase gerüstet — vom Echtzeit-Datenaustausch zwischen EU und USA bis zu weiteren Marktöffnungen.

Ähnliche Herausforderung im eigenen Hosting? Lass uns sprechen.

Häufige Fragen

Was wir oft zu Multi-Cloud-Hosting, Skalierung und DevOps-Outsourcing gefragt werden — beantwortet aus 10 Jahren Erfahrung mit KRUU.

Wie hoch sind übliche IT-Kosten bei Unternehmen mit 20 Mio € Umsatz?

Bei E-Commerce- und Cloud-getriebenen Geschäften liegen IT-Kosten branchenüblich zwischen 2 % und 5 % des Jahresumsatzes. KRUU erreicht durch Multi-Cloud-Architektur und Provider-Wahl per Use-Case eine IT-Quote unter 0,5 % — inklusive der Gebühren von We Manage. Möglich wird das durch konsequente Vermeidung von AWS-Listenpreisen und Auswahl spezialisierter EU-Anbieter.

Warum Multi-Cloud statt eines einzelnen Hyperscalers wie AWS?

AWS ist für viele Standard-Workloads — etwa S3-Storage oder Compute-Instanzen — um den Faktor 10 bis 20 teurer als spezialisierte EU-Anbieter. Mit Multi-Cloud kann pro Use-Case der günstigste passende Provider gewählt werden: Digital Ocean für den US-Markt, Hetzner für Tickets und Dev-Systeme, Gridscale für saisonale App-Lasten. Es entstehen keine Vendor-Lock-in-Kosten und keine versteckten Egress-Gebühren.

Wie skaliert ein saisonales Geschäft seine Cloud-Infrastruktur effizient?

Der Schlüssel ist die Wahl eines Cloud-Anbieters, dessen Datenbank-Services mit der tatsächlichen Last dynamisch mitskalieren — statt fix gebucht und auf Peak-Niveau dimensioniert werden zu müssen. Bei KRUU nutzen wir Gridscale: dort skaliert die Datenbank automatisch mit dem Bedarf und wird nach durchschnittlich genutzter Kapazität abgerechnet. Ideal für das Hochzeitsgeschäft mit zehnfacher Last im Frühjahr gegenüber dem Winter — klassische Hyperscaler-Datenbanken müssten auf den Peak ausgelegt werden und binden in der Nebensaison erheblich Kapital.

Was kostet ein 24/7-DevOps-Team intern vs. extern?

Ein eigenes 24/7-Team braucht mindestens drei Engineers für Schichtbetrieb plus Urlaubsvertretung, kostet Bereitschaftspauschalen für Nächte, Wochenenden und Feiertage und summiert sich schnell auf einen sechsstelligen Jahresbetrag. Externes Managed-DevOps wird typischerweise als monatliche Pauschale abgerechnet und ist für mittelständische Unternehmen wie KRUU deutlich wirtschaftlicher — besonders bei saisonal schwankendem Arbeitsanfall.

Wie betreibt man eine Plattform konsistent über zwei Kontinente?

Eine konsistente Plattform braucht Provider in jeder Region (für US-Compliance und Latency), aber dieselbe Tooling-Schicht: bei KRUU automatisieren wir die Server-Konfiguration via Ansible, das CI/CD läuft über GitLab, Web-Analytics über Matomo und das Ticketing durch Zammad — überall identisch. Lokale Fulfillment-Server in den Logistikstandorten ergänzen die Cloud-Infrastruktur für Versandprozesse.

Kontakt Icon

Kontakt und Erstgespräch

Melde Dich gerne zu einem unverbindlichen Gespräch bei uns. Du kannst hier ein kostenloses, 15-minütiges Erstberatungsgespräch buchen oder einfach Kontakt auf einem dieser Kanäle aufnehmen.

Vielen Dank!

Wir haben Ihre Nachricht erhalten und werden uns in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen.